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03.01.2020 - Feuer F2 - Brennt Carport

Alarmierungszeit 03.01.2020, 05:06 Uhr
Einsatzende

03.01.2020, 08:30 Uhr

Einsatzort Meisenweg, Handeloh
Eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehren

-Handeloh

  vollständig

-Welle

  vollständig

-Otter

  vollständig

-Tostedt

  Drehleiter

  Einsatzleitwagen

 

-Gemeindebrandmeister

 

-Polizei

 

-Rettungsdienst

 

 

 

Am frühen Freitagmorgen um 05:06 Uhr wurden die freiwilligen Feuerwehren aus Handeloh und Welle sowie der Einsatzleitwagen und die Drehleiter aus Tostedt zu einem brennenden Carport in den Meisenweg in Handeloh alarmiert. Zeugen bemerkten eine Rauchentwicklung und alarmierten umgehend über den Notruf 112 die Rettungsleitstelle im Winsener Kreishaus.

 

Binnen Minuten waren die ersten ehrenamtlichen Einsatzkräfte vor Ort und fanden eine im Vollbrand stehende Garage in der Größe von 5x8m vor. Umgehend wurde aufgrund der Lage durch die Handeloher und Weller Einsatzkräfte eine Riegelstellung zum Wohnhaus aufgebaut, um ein Übergreifen der Flammen auf das teils aus Holz bestehende Wohnhaus zu verhindern. Parallel hierzu wurde die Brandbekämpfung an der Garage vorgenommen. Insgesamt waren hierbei drei C-Rohre zur Brandbekämpfung und Abriegelung im Einsatz. Um genügend Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle zu haben, wurde durch den Einsatzleiter, Tostedts Gemeindebrandmeister Sven Bauer, die Feuerwehr Otter an die Einsatzstelle nachalarmiert.

 

Nachdem die Flammen unter Kontrolle gebracht wurden, wurde mit Hilfe eines Mehrzweckzugs ein PKW aus der Garage gezogen, um auch an die letzten Glutnester zu kommen und diese ablöschen zu können.
Um versteckte Glutnester im Dach des Wohnhauses ausschließen zu können, wurde dieses teilweise abgedeckt und ein Dachüberstand mittels einer
Wärmebildkamera kontrolliert. Hierbei konnten glücklicherweise keine Glutnester festgestellt werden. Aufgrund der Rauchentwicklung und der räumlichen Nähe wurde das Wohnhaus mit Hilfe der durch die Samtgemeinde Tostedt angeschafften Gaswarngeräte überprüft, wobei eine erhöhte Konzentration von Kohlenmonoxid festgestellt werden konnte. Dieses gesundheitsschädliche, geruchlose und unsichtbare Gas entsteht bei unvollständigen Verbrennungen und blockiert den Sauerstofftransport im Körper. Durch Lüftungsmaßnahmen konnte die Gefahr zügig beseitigt werden.

 

Die ersten Einsatzkräfte konnten nach etwa zwei Stunden die Einsatzstelle verlassen, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die späten Morgenstunden hin. Zur Absicherung der etwa 60 eingesetzten Einsatzkräfte war ein Rettungswagen vor Ort. Insgesamt waren 7 Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Zur Ermittlung der Brandursache sowie der Schadenhöhe war die Polizei mit mehreren Streifenwagen vor Ort. Es kam zu keinen Verkehrsbehinderungen."