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21.08.2020 - F3 - Brennt Landwirtschaftliches Gebäude groß

Alarmierungszeit 21.08.2020, 17:18 Uhr
Einsatzende

21.08.2020, 21:30 Uhr

Einsatzort Im Dorf, Handeloh OT Wörme
Eingesetzte Kräfte

 

Freiwillige Feuerwehr Handeloh
- Löschgruppenfahrzeug
- Mannschaftstransportfahrzeug

 

Freiwillige Feuerwehr Welle
- Löschgruppenfahrzeug

- Tanklöschfahrzeug

- Mannschaftstransportfahrzeug

 

Freiwillige Feuerwehr Tostedt

- Einsatzleitwagen

- Drehleiter

- Tanklöschfahrzeug

- Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug

 

Kreisbrandmeister

 

Gemeindebrandmeister, Gemeindebrandmeister-Vertreter 

 

Rettungsdienst

 

Polizei

 

 

 

Feuerwehren verhindern erfolgreich Großbrand eines
landwirtschaftlichen Gebäudes in Wörme / Handeloh

 

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Freitagabend zu einem Feuer in einer landwirtschaftlich genutzten Scheune auf einem Hof in Wörme. Nachdem der Besitzer Flammen im Dachstuhl seiner Scheune entdeckte alarmierte er umgehend über den Notruf 112 die Rettungsleitstelle im Winsener Kreishaus.

 

Sofort wurden durch den diensthabenden Disponenten um 17:18 Uhr aufgrund des Meldebilds des Anrufers die Feuerwehren aus Handeloh, Welle sowie Tostedt unter dem Stichwort Feuer 3 – Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes - an die Einsatzstelle im Dorf in Wörme alarmiert.

 

Beim Eintreffen der ersten ehrenamtlichen Einsatzkräfte war eine Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl der Scheune sichtbar. Erste Flammen hatten sich bereits durch die Außenverkleidung im Dachbereich gefressen. Umgehend wurde ein Trupp unter Atemschutz in der Scheune eingesetzt, um die Flammen mit einem C-Rohr zu bekämpfen. Parallel zur Wasserversorgung aus einem Hydranten wurde eine circa 250m lange Schlauchleitung zu einem naheliegenden Teich aufgebaut, falls das Feuer sich weiter ausbreitet.

 

Durch das schnelle Eingreifen konnte jedoch eine weitere Ausbreitung des Brandes erfolgreich verhindert werden. Da auch ein Getreidesilo vom Feuer betroffen war, wurde dieses mit einem Frontlader geleert und der Inhalt abgelöscht. Weiterhin wurden Teile des Daches und der Verkleidung durch die Einsatzkräfte geöffnet, um auch versteckte Glutnester ablöschen zu können. Eine große Hilfe waren hierbei die vorhandenen Wärmebildkameras.

 

Insgesamt waren unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Oliver Zöller 67 Einsatzkräfte, darunter 22 Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Vor Ort machten sich auch Kreisbrandmeister Volker Bellmann sowie der stellvertretende Abschnittsleiter Heide, Jonny Anders, ein Bild der Lage. Zur Eigensicherung und Untersuchung des von Rauchgasen betroffenen Eigentümers wurde ein Rettungswagen angefordert.

 

Die Ermittlung des entstandenen Sachschadens sowie der Brandursache übernahm die Polizei, die mit drei Streifenwagen vor Ort war. Es kam zu keinen Verkehrsbehinderungen.

 

 

Bericht: stellv. Gemeindepressewart N. Renken, Feuerwehr der Samtgemeinde Tostedt